Ihren Ursprung hat die Schutzhütte Fodara Vedla im Ersten Weltkrieg. Die Österreichisch-Ungarischen Truppen hielten damals Stellung in diesem Gebiet und errichteten hierfür ein Truppenlager auf dem Plateau von Fodara.
Nach dem Krieg erwarb unser Großvater Hans Mutschlechner, Bäckermeister in St. Vigil, die Offiziersbaracke. Von da an verbrachte die Großfamilie die warmen Sommermonate auf der Alm. Seit 1936 wird auch Gästen und Wanderern Unterkunft und Verpflegung angeboten. Aus diesem Grund wurde die Hütte damals mit 12 Betten und einer Zentralheizung ausgestattet.
Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Beherbergungstätigkeit der Schutzhütte Fodara Vedla für mehrere Jahre unterbrochen. Als diese dunkle Zeit des 20. Jahrhunderts vorbei war, blühte Fodara Vedla wieder auf. 1947 wurde in der Nähe der Schutzhütte die Kapelle zu Ehren des Hl. Antonius, dem Schutzpatron der Tiere, erbaut. |